Rhodosurlaub.net: Allgemine Touristische Informationen über den Urlaub auf Rhodos

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Ein Besuch in Kámiros lohnt sich immer. Die Stadt ist das archäologische Highlight an der Westküste von Rhodos. Den besten Überblick über Kámiros erhält man von der Akropolis aus.







Sehenswürdigkeiten auf Rhodos

Rhodos Stadt

Ein atemberaubender Anblick im Panorama der Stadt Rhodos ist der Großmeisterpalast des Johanniterordens. Im 14. Jahrhundert erbauten die Kreuzritter die Anlage auf Geheiß ihres Großmeisters, der darin zu residieren beabsichtigte. Der Palast erinnert mit seinen viereckigen Wehrtürmen an eine arabische Burg. Das heutige Erscheinungsbild des Großmeisterpalastes resultiert aus den Restaurierungsarbeiten der Italiener, heute beherbergt die Anlage das archäologische Museum. Die Sammlung zeigt die Geschichte des Bauwerkes aus allen Epochen. Dieser historischen Abteilung ist ein Museum für dekorative Kunst angegliedert. Urlauber, die sich eher für neuere Artefakte interessieren, besuchen gerne das Museum für moderne Kunst aus Griechenland, das in 3 Gebäuden innerhalb der Stadt angesiedelt ist. Byzantinische Meisterwerke zeigt die Ausstellung in der Kirche Panagia tou Kástrou. Wer in Rhodos Urlaub verbringt, kann Sakrale Architektur aller 3 westlicher Religionen besichtigen. Die Christen in Griechenland haben in Rhodos auch eine über 1000 Jahre alte Kirche hinterlassen, die als Geheimtipp für Kenner der klerikalen Kunst gilt: Die Àgios Fanoúris kann jeden Tag besichtigt werden. Die rhodische Synagoge aus dem 16. Jahrhundert weist auf ein trauriges Kapitel hin. Nach der Verwüstung durch die Deutschen 1943 mussten Restauratoren immense Arbeit leisten, um das Gotteshaus wieder herzustellen. Die Süleiman-Moschee ist ein jüngeres und denkmalgeschütztes Bethaus, das aus dem letzten Jahrhundert stammt.

Archángelos

Menschen, die nach Rhodos Reisen unternehmen, möchten Dörfer mit original griechischem Flair erleben. In Archángelos kann der Besucher durch die engen Gassen schlendern und in stressfreier Atmosphäre die hübschen, hellen Häuschen des Dorfes bewundern. Die kleinen Geschäfte bieten noch althergebrachtes Kunsthandwerk an, so kann der Urlauber klassische Keramik aus Griechenland erwerben oder einen handgeknüpften Teppich mit nach Hause nehmen. Lederwaren gehören ebenso zum Sortiment der Handwerkszunft in Archángelos. So können die typischen rhodischen Lederstiefel in einigen Lädchen des Dorfes erworben werden. Zwischen den verwinkelten Gassen erhebt sich ein Glockenturm, der zwar aus der italienischen Hegemonialzeit stammt und trotzdem hierhin zu gehören scheint. Die Kirche am Turm ist ein Bauwerk des 19. Jahrhunderts. Vor den Toren des Dorfes errichteten die Kreuzritter des Johanniterordens eine Wehrburg mit teils 7 m hohen Mauern. Im Jahre 1467 schlossen die kirchlichen Soldaten den Bau ab, nicht ohne eine Kapelle innerhalb der Festung zu vergessen. Diese Agios Ioannis hat die Jahrhunderte aber nur als Ruine überstanden. Der Aufstieg auf den steilen Hügel lohnt sich auch wegen des fantastischen Überblicks über das Dorf und die Landschaft.

Kámiros

Kámiros ist ein archäologisches Highlight an der Westküste von Rhodos. Das Volk der Dorer schuf die Stadt schon vor 3000 Jahren. Nach den Zerstörungen, die ein mächtiges Erdbeben anrichtete, siedelten die Bewohner schließlich an einem anderen, unbekannten Ort. Über 1500 Jahre lag die Stätte brach, bevor in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Ausgrabung und teilweise Restaurierung begann. Stufenförmig ist die Gesamtanlage in die seichte Steigung eines Berges gebaut. Den besten Überblick über Kámiros erhält der Besucher von der Akropolis aus, die am höchsten Punkt errichtet wurde, wie auch die Zisterne, die fließendes Wasser ermöglichte. Der aufmerksame und informierte Beobachter sieht von hier oben aus den Apollo-Tempel, dessen Säulen noch als Stümpfe aus der Erde ragen. Warum die Bewohner einen Brunnen direkt neben dem Tempel platzierten, erklären die Historiker so: Die künstliche Quelle diente nicht der Wasserversorgung, sondern kultischen Gebräuchen. Noch weiter bergabwärts befinden sich Altäre für Opfergaben an die Götter. Der Touristenandrang in Kámiros ist zum Teil so stark, dass sich ein Besuch nur außerhalb bestimmter Zeiten empfiehlt. Das ist entweder sehr früh morgens der Fall oder in der fortgeschrittenen Tageszeit. Wer sich nicht in der Hauptsaison auf Rhodos aufhält, trifft generell auf ruhigere Verhältnisse, und das gilt auch für die Besichtigung der Ruinen in Kámiros.

Líndos

Líndos ist eine der 3 Städte auf Rhodos, deren Geschichte bis in die Antike zurück geht. Ein Naturhafen in einer kleinen geschützten Bucht war der Grund für die dorischen Siedler, dort eine Stadt zu errichten. Hier an der Ostküste bot sich auch ein Berg für den Standort der Akropolis an. Noch heute ist dieser wichtigste Tempel der damaligen Stadt in Ruinen erhalten, die Säulen sind allerdings das Werk der Restaurateure. Die Akropolis steht inmitten einer Kreuzritterfestung. Die Spuren des Altertums sind in und um Líndos allgegenwärtig, so sind neben dem Akropolis-Berg mit all seinen Ruinen die antiken Mausoleen bemerkenswert. Das Grab des Kleoboulos zeugt vom Reichtum einer begüterten Familie der Oberschicht im hellenistischen Líndos. Als Grab des Archokrates bezeichnen die Archäologen heute ein Felsengrab, das antike Steinmetze in den schieren Stein meißelten. Die Ruhestätten gestalteten erst die Byzantiner und dann auch die Johanniter für andere Zwecke um: Sie schufen darin ihre Kirchen. In der Altstadt von Líndos sind einige sehr alte Kirchen aus der Zeit des 13. bis zum 15. Jahrhundert zu besichtigen. Aus dem 17. Jahrhundert stammen die Kapitänshäuser im Dorf. In den schmucken Bauten mischen sich orientalische, griechische und byzantinische Stilelemente und dokumentieren dadurch die alten Handelswege, auf denen die Seefahrer aus Rhodos unterwegs waren.

Apolakkía

Apolakkía ist ein sehr beschauliches Dörfchen im Süden von Rhodos. Nicht viele Touristen kommen dorthin, meistens sind es Neugierige, die sich in der Gegend einmal umschauen möchten. Die Bewohner des Dorfes bauen auf dem fruchtbaren Boden der Umgebung Gemüse an. Der Strand ist fast einen Kilometer von der Gemeinde entfernt, sodass es für den Tourismus nicht ideal gelegen ist. Doch gerade daran liegt der Grund, warum die bäuerliche Gemeinschaft ihren traditionellen Charakter bewahren konnte. Wer nach Griechenland auf eine dortige Insel reist, möchte gerne den Strand in unmittelbarer Nähe haben. Es gibt aber auch Urlauber, die einen kleinen Anmarsch gerne in Kauf nehmen, wenn sie dafür Ferien unter Einheimischen erleben können. Und genau das ist in Apolakkía möglich. Zwar sind die Übernachtungsangebote spärlich, aber die Nachfrage ist dafür auch nicht so riesig groß. Apolakkía ist der ideale Urlaubsort als Stützpunkt für Ausflüge in die nähere Umgebung. So können zum Beispiel passionierte Radfahrer mit dem Mountain-Bike zum nahegelegenen Stausee gelangen und dort eine kleine Kirche aus dem 13. Jahrhundert besichtigen. Von Apolakkía aus können auch einige Nachbardörfer an der Küste oder im Landesinneren gut erreicht werden.